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BeitragVerfasst: 17 Jul 2014, 11:32 
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Die Stadt Toulouse

Am Fluss Garonne im Süden Frankreichs liegt Toulouse, das durch verschiedene Kanäle Verbindungen zum Atlantik und zum Mittelmeer hat. Toulouse ist die Hauptstadt der Region Midi- Pyrénées und wird wegen der vielen Bauwerke aus roten Ziegelsteinen „la ville rose“ – „die rosarote Stadt“ genannt. Toulouse ist die viertgrößte Stadt Frankreichs und dazu eine bedeutende Studentenstadt.

Toulouse wird aufgrund seiner zahlreichen Bauwerke aus roten Ziegelsteinen, der hier traditionell das bevorzugte Baumaterial ist, auch La Ville Rose –„Rosarote Stadt“- genannt.
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Zitat: Angelique Hochzeit wider Willen.

Türmen und Kirchen; und alles war rosa, tief rosa wie die Blume, die sie heute Morgen beim Aufwachen begrüßt hatte; und sie erinnerte sich, dass man Toulouse, das aus Backstein und rosa Marmor erbaut war, die »rosafarbene Stadt« nannte.
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Die reiche Stadtbewohner jener Zeit in Toulouse haben die rosarote Backsteine mit kostbarem roten Marmor kombiniert,welcher in Langedoc zu finden war (Platten,Säulen etc. aus diesem Marmor finden sich auch im Grand Trianon von Versailles),
Berühmte Rosa-Marmor-Steinbrüchen finden wir auf dem halben Weg zwischen Toulouse und dem Hafenstadt Narbonne, in Caunes-Minervois in Kanton PEYRIAC-Minervois.

Gebäude von “Capitole” (das Rathaus von Toulouse) beeindruckt durch seine acht Säulen aus rosa Marmor.

Bild

http://static.panoramio.com/photos/large/32728888.jpg

Ein Video:

https://www.youtube.com/watch?v=7dQ2rHFJ_2I

Wir könnten die Stadt aber auch die violette Stadt nennen, weil Toulouse ist berühmt für sein Winterveilchen.
(Jetzt wissen wir, warum hat Joffrey de Peyrac Joffrey Angelique, an ihren ersten Tag in Toulouse neben den Rosenstrauß auch Veilchensträuße geschenkt)
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Dieses wird mehrmals in den Angelique Büchern erwähnt.

...... Als sie wieder in ihrer Kutsche Platz nahm, landeten ein Rosengebinde und Veilchensträuße auf ihren Knien..
..... sagte Graf Peyrac, während er nachlässig einige Veilchenpastillen knabberte....
... seufzte die junge Frau, schloss die Augen und rieb ihre Wange an den warmen, nach Veilchenwasser duftenden Haaren ihres Mannes, deren feuchtes Gelock sich kräuselte...... (Wie wäre es mit Veilchenparfüm ????)
....Der Graf Peyrac kaute zuweilen auch Veilchenpastillen …
....... veranstaltete Nachmittagseinladungen mit Konfekt, Orangenblüten- und Veilchenkuchen.


Veilchenpastillen, in „occitan“ in der Okzitanische Sprache "Bonbon a la violeta"
welcher Peyrac so sehr mochte sind heutzutage auch noch in Toulouse zu bekommen:

https://www.youtube.com/watch?v=dvNpaiKDEQ0

So schauen die Veilchenblütenblätter mit Zucker kandiert aus:

Bild

Bild

Kandierte Veilchen Rezept

Zutaten:
300 g Zucker
50 ml Wasser
eine Handvoll Veilchenblüten

Zubereitung:

Für die Kandierten Veilchen den Zucker und das Wasser durchrühren und erhitzen.

Das Sirupgemisch gemächlich kochen. Die Veilchenblüten abspülen und einzeln in den Sirup Form kurz auf die andere Seite drehen und auf ein Brettchen geben. Eventuell ein zweites mal in den Sirup tunken. Die Blüten trocknen lassen.

Die Kandierten Veilchen in einer Dose (Metall, kein Plastik) trocken behalten.
Tipp:

Mit Kandierten Veilchen können Sie ihre süßen Gerichte wie Torten, Kekse, etc. verfeinern.


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BeitragVerfasst: 08 Jan 2017, 00:13 
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Registriert: 10 Jun 2014, 22:05
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Besonders sehenswert ist die romanische Basilika Saint- Sernin, die zu den schönsten Kirchen Südfrankreichs gehört. Außerdem ist sie eine Etappe auf dem Jakobsweg.

Bild

Dies Kathedrale ist auch der Ort wo Joffrey und Angelique von Erzbischof von Toulouse :priest: getraut wurden. :agree:

Im Palais des Grafen Peyrac wurde Angélique eilends in ein wundervolles Kleid aus weißem Samt mit weißen Seideneinsätzen gehüllt. Die Schleifen und Knöpfe waren mit Diamanten besetzt. Während ihre Mädchen sie ankleideten, reichten sie ihr eisgekühlte Getränke, denn sie kam vor Durst um. Gegen Mittag begab sich der Zug unter Glockengeläut zur Kathedrale, wo der Erzbischof das Hochzeitspaar am Portal erwartete.

Romanesque Portal:

Bild

Und ein bischen weiter im Buch erfahren wir:

Nachdem der Erzbischof sich nachdenklich die Hände gerieben hatte, versicherte er, es bereite ihm großes Vergnügen, jene junge Frau wiederzusehen, die sich im Erzbischöflichen Palais recht rar gemacht habe seit dem bereits weit zurückliegenden Tage, da sie von ihm in der Kathedrale Saint-Severin getraut worden sei.

Offizeille Seite:

http://www.basilique-saint-sernin.fr/home.htm

Die Informationen auf Wikipedia in Deutscher Sprache sind recht ausgiebig:

https://de.wikipedia.org/wiki/St-Sernin_(Toulouse)


Luftaufnahme:

Bild


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